Jetzt bei readbox.net: Lesen mit dem iPhone
18. Juli 2008 von ralf
Gerade schrieb ich über die offensichtlich anstehende Neuauflage des Kindle E-Book-Readers von Amazon und stellte die Frage, ob das Gerät dazu führen kann, E-Books aus der Nische zu holen und zum Massenmarkt zu machen. Ich will das Thema hier gern noch einmal aufnehmen, denn ehrlich gesagt, glaube ich, dass die Chance für E-Books aus einer ganz anderen Ecke kommt.
Schaut man sich die Entwicklungen im Bereich des Mobilfunks und der Handys an, so lässt sich doch eins klar erkennen: Displays werden größer, Datenverbindungen ins Internet werden schneller und günstiger (Flatrate!) - schon jetzt sind Handys mehr als nur Geräte zur Sprachübertragung. Telefonieren, SMS, E-mail, Multimedia (Fotos, Videos, mp3), im Web surfen, Twittern, … all das vereinen moderne Handys heute in einem Gerät. Und das macht IMHO auch extrem viel Sinn. Warum sollte ich für jede Anwendung eine eigene, dedizierte (proprietäre) Hardware (a) kaufen und (b) mitschleppen?
Und da liegt wohl auch der Schlüssel zum Erfolg von E-Books. Auch wenn es etwas komplexer ist - denn während sich mp3 als de-facto-Standard bei Musik durchgesetzt hat, fehlt dieser bei E-Books (seien wir ehrlich, pdfs sind *keine* E-Books). Dabei existieren eine Menge Geräte und Lösungen im Markt, die ein tolles elektronisches Leseerlebnis schon jetzt produzieren. Und da kommt die readbox ins Spiel. Während andere Anbieter nämlich nach wie vor vor allem auf (unflexible) pdf-Dateien setzen, machen wir mehr - und bieten z.B. ein spezielles iPhone-Format aller Bücher auf der readbox an.
Für ca. die Hälfte des Preises eines normalen Buches bieten wir nämlich neben dem normalen pdf (weil es nach wie vor nachgefragt wird), einer mobipocket Version und einer pdb-Datei (z.B. für so ziemlich alle Java-basierten Handys per Libris E-Book Reader) auch eine spezielle iPhone-Version an. Und die macht richtig Spass!
Hier mal ein paar Screenshots
Interessiert? Dann am besten direkt einloggen, das passende Buch finden, kaufen, auf’s iPhone laden und lesen.
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Viel Spass weiterhin beim Lesen, Schreiben und Veröffentlichen!
[...] wie Kindle, CyBook und Co. schlechter machen zu wollen als sie sind - auf dem iPhone lässt sich schon jetzt ganz vorzüglich lesen [...]
[...] natürlich noch kurz sagen, dass für den iPod Touch das gleiche gilt wie für das iPhone. Lesen macht nämlich auch mit dem iPod Touch extrem viel Spass. Eine [...]
Bücher lesen auf iQuark & Co? Na danke schön! Das taugt wohl grade für Räuber Hotzenplotz. Die einzige Hardware, auf der das Lesen Spaß macht, weil das Ding wirklich wie echte Schrift auf echtem Papier wiedergibt, ist das das Librie EBR 1000! Kaum größer als ein Taschenbuch.
Hallo Leseratte - danke für Deinen Kommentar. Hast Du schon mal ein iPhone oder iPod Touch in der Hand gehabt? Ich bin persönlich kein Apple-Fan und sträube mich nach wie vor gegen die “aufdoktrinierte” iTunes-Verknüpfung und die mangelnde Freiheit, die Apple dem Nutzer lässt. Aber dennoch muss man deutlich sagen: In punkto Bedienerfreundlichkeit (und dazu gehört die Lesefreundlichkeit und Bediendung des Displays) setzen die beiden Geräte wirklich Standards. Ich poste hier in Kürze ein Video, das zeigt, wie das mit dem Bücher lesen auf dem iPhone/iPod wirkt. Schau Dir das an und kommentiere dann doch noch mal.
Ansonsten gebe ich Dir Recht: Es gibt eine Reihe guter E-Book-Reader, die nur für das Lesen von Büchern gemacht sind und das “Leseerlebnis” auch versuchen, möglichst gut zu kopieren (Stichwort: E-Ink). Neben dem von Dir genannten Sony-Gerät gibt’s ja z.B. auch noch das französische CyBook (von Bookeen) oder den niederländischen iLiad (von iRex) oder - auch wenn in Deutschland noch nicht erhältlich - den (das?) Amazon Kindle.
Am Ende, denke ich, wird sich da für lange Zeit kein einheitlicher Standard durchsetzen. Da entscheidet der persönliche Geschmack. Für mich persönlich würde es z.B. eine große Rolle spielen, nicht noch ein weiteres Gerät dabei zu haben (wo ich doch mit meinem Handy - übrigens kein iPhone - schon telefonieren, E-mailen, im Web surfen kann). Wichtig nur: Die Branche muss sich darauf einstellen und dem Nutzer eben genau das bieten, was er sucht (die Geräte verarbeiten ja auch alle unterschiedliche Formate), sonst haben E-Books nach wie vor keine Chance.
[...] man auf den Amazon Kindle verzichten kann, wenn man ein IPhone sein eigen nennen kann. Bis auf die kleinere Display Größe macht das meiner Meinung nach auch Sinn, nicht nur, dass man auf von Amazon gekaufte Ebooks [...]