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Wie können Verlage von Flatrate-Modellen profitieren?

Illustration von ottonassar via Flickr

Das Börsenblatt hat mir heute die Sonntagsfrage zum Nutzen von Flatrate-Modellen für Verlage gestellt. Die Frage habe ich natürlich gerne beantwortet und poste sie mit Erlaubnis der Redaktion auch hier noch einmal:

Vordergründig sind Modelle, bei denen Konsumenten für einen fixen monatlichen Betrag beliebig viele Inhalte konsumieren können gegenüber klassischen Einzelverkäufen für Inhalteanbieter eine eher unattraktive Alternative. Die Preissensitivität der digitalen Konsumenten ist hoch, die zu verteilenden Gelder pro Abruf und Nutzung entsprechend gering. Darüber hinaus ist auch die Gefahr der Kannibalisierung nicht von der Hand zu weisen: Warum sollten Nutzer sich für den Einzelkauf eines Titels entscheiden, wenn sie für den selben (oder einen nur unwesentlich höheren) Preis Zugriff auf unbeschränkt viele Inhalte bekommen?

Hier lohnt ein Blick auf die Musikindustrie, in der 28 Millionen Nutzer (+40% ggü. dem Vorjahr) für Streamingdienste bezahlen und dafür sorgen, dass in diesem Segment in 2013 weltweit zum ersten Mal über 1 Mrd. US-Dollar Umsatz gemacht wurde (+51,3% ggü. Vorjahr, während der Umsatz von “klassischen” Musikdownloads im gleichen Zeitraum um 2,1% zurückging*). Es ist relativ einfach zu sehen, wie schwierig es für die breite Masse der Künstler (und Labels) ist, über Streamingdienste signifikante Erlöse zu erzielen. Spotify z.B. hat im Dezember 2013 selbst veröffentlicht, dass die durchschnittliche Vergütung pro Stream an die Rechteinhaber zwischen 0,006 und 0,0084 US-Dollar beträgt. Die Vergütung, die durch einen Download beispielsweise bei iTunes generiert wird, entspricht also rund 160 Streams**.

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Wie? Alles neu? (Oder: Wo ist der meine.readbox-Log-in?)

Lost

Bild von snappybex via Flickr

Gestern ist unsere neue Website online gegangen. Abgesehen davon, dass sie (natürlich ;-) ) viel schöner ist als die bisherige und auch inhaltlich besser darstellt, wer wir sind und was wir tun, haben wir heute einige Nachfragen bekommen, wo denn wohl der Link zum meine.readbox-Log-in geblieben ist.

Wir wollen natürlich niemanden im Unklaren lassen. Deshalb vielleicht an dieser Stelle ein paar Hinweise, wie und wo der Log-in erreichbar ist.

Die immer allerbeste Lösung ist die direkte URL: Einfach meine.readbox.net in die Favoriten legen, einloggen und loslegen. Einen einfacheren Weg gibt’s nicht.

Aber auch auf der Website findet sich ein Link zum Log-in Ihrer Verlagssoftware meine.readbox – und zwar an zwei unterschiedlichen Stellen. Zugegeben – so präsent wie bisher konnten wir den Hinweis nicht machen (das Design-Thema, das wir nutzen, lässt uns da nicht komplett alle Freiheiten), aber vielleicht funktioniert’s ja auch so:

Zum Beispiel findet sich ein Link in der Fußzeile der Website. Also ganz nach unten scrollen – dort findet sich dann dies:

meine.readbox-Link im Footer MenuAlternativ gibt es auf jeder Seite (mit Ausnahme der Startseite) eine rechte Seitenleiste mit unterschiedlichen Metainformationen, darunter auch eine Rubrik “Mehr readbox”. Auch hier befindet sich ein Link zum meine.readbox-Log-in:

Link zum meine.readbox-Log-in in der Seitenleiste rechts

Die einzige Möglichkeit, die wir komplett abgeschaltet haben, von der wir aber heute auch noch lernen mussten, dass einige Kunden sie immer noch mutzen (you know who you are ;-) ) ist die URL http://www.readbox.net/customer. Eigentlich war diese URL sowieso nur ein Überbleibsel aus alten Tagen, Wenn also URL, dann die richtige: http://meine.readbox.net.

Viel Spass und Erfolg weiterhin bei der Arbeit mit “Ihrer” readbox! Und weil das oft viel zu kurz kommt: Danke, dass wir für Sie arbeiten dürfen!

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Von den Besten lernen (und noch ein neues Feature im Einsatz)

Bild von Timothy Krause (WarmSleepy) via Flickr

Schade, dass ich das “Manager Magazin” nicht öfter lese, denn gerade erfahre ich auf buchreport.de, dass dort einer unserer Kunden in einer “Best Practice”-Reihe als digitaler Vorreiter vorgestellt wird: Haufe-Lexware nämlich.

Ich halte das für erwähnens- und empfehlenswert, weil ich nach rund einem Jahr der Zusammenarbeit mit Haufe die Entscheidung des Manager Magazins gut nachvollziehen kann. Haufe gehört sicher zu den wenigen Akteuren der deutschen Verlagslandschaft, die verstanden haben, dass sie sich neu erfinden müssen (mussten), um weiterhin bestehen und erfolgreich sein zu können. Letztendlich erfasst die Digitalisierung alle Bereich der Gesellschaft – und nachvollziehbarerweise spüren Fachverlage die Auswirkungen zuerst (wissenmedia/Brockhaus und Data Becker z.B. sind der Entwicklung zum Opfer gefallen). Haufe hat viele richtige Konsequenzen gezogen – auch wenn viele sicher schmerzhaft waren. Aber auch das gehört zu den Dingen, die den Unterschied machen: Den Mut zu haben, richtige Entscheidungen zu treffen und diese auch in die Tat umzusetzen.

Unter anderem hat das dazu geführt, dass Haufe ihre(n) bisherigen Dienstleister für die Herstellung und den Vertrieb der digitalen Verlagsprodukte gewechselt haben und statt auf einen großen Namen aus Gütersloh nun seit ungefähr einem Jahr auf readbox setzen. Damals äußerte sich Jürgen Schreck, Bereichsleiter Haufe-Lexware Services zum Wechsel wie folgt:

readbox hat für unsere eBook-Produktlinie ein Gesamtpaket geschnürt, das 100-prozentig zu unseren Bedürfnissen passt. Überzeugt hat uns dabei vor allem der hohe Standardisierungs- und Automatisierungsansatz der readbox-Lösung, die Flexibilität bei der Umsetzung und die Reichweite beim Vertrieb unserer digitalen Produkte.

Hohe Standardisierung + größtmögliche Flexibilität = Lösungen, die passen

Das ist dann auch eine gute Zusammenfassung unseres Anspruchs: Wir wollen nämlich, dass unsere Produkte und Leistungen Mehrwerte für unsere Kunden generieren, sprich: Prozesse und Abläufe vereinfachen und Kosten senken und/oder Umsätze und Erträge steigern. So einfach es klingt, so kompliziert ist es oftmals. Unsere Aufgabe verstehen wir nicht zuletzt darin, die Komplexität für den Verlag aus dem Geschäft zu nehmen. So haben wir für Haufe dafür gesorgt, dass die Abrechnungsprozesse und das Debitorenmanagement vereinfacht und die Reichweite vergrößert wurde – Letzteres u.a. durch die Anreicherung der ONIX-Daten des Verlags, so dass die Titel auch im Google Play Store online gehen konnten.

Und weil ich gerade über Komplexitäten und Vereinfachung von Prozessen und Reichweite schreibe, nutze ich mal die Gelegenheit und stelle kurz noch ein Anwendungsbeispiel für eine Funktionalität vor, die wir seit kurzem unseren Kunden im Leseprobenmodul unserer Verlagssoftware “meine.readbox” zur Verfügung stellen: Die Landing Page, die bei jeder Erstellung einer Leseprobe automatisch erstellt und auf den readbox-Servern gehostet wird, lässt sich seit Kurzem auch flexibel – sozusagen als Widget –  in andere Webseiten einbetten – übrigens inklusive weiterer “In-Book-Marketing”-Titelempfehlungen direkt auf der Landing Page:

Leseproben-Landingpages lassen sich jetzt einfach und schnell in andere Webseiten einbetten - hier ein Beispiel des Unsichtbar Verlags.

Leseproben-Landingpages lassen sich jetzt einfach und schnell in andere Webseiten einbetten – hier ein Beispiel des Unsichtbar Verlags.

Gerne können Sie sich diese und andere Lösungen auch auf der Frankfurter Buchmesse 2014 ansehen  – kommen Sie einfach vorbei: Halle 4.0, Stand B64.

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Rezepte to go: Bauer Media Group kooperiert mit readbox

Digitale Rezept-Ideen aus den Frauentiteln Laura und Alles für die Frau: Insgesamt 58 digitale Kochbücher für 0,99 und 0,49 Euro stehen den Lesern in allen relevanten e-Book-Stores zur Verfügung.

Schon vor ein paar Tagen (zeitgleich mit dem Verkaufsstart der Titel in den Shops) haben Bauer Media und wir es in der Presse gemeldet – und wir freuen uns immer noch sehr, jetzt auch der Bauer Media Group, einem der erfolgreichsten Medienhäuser weltweit mit mehr als 600 Zeitschriften, über 400 digitale Produkte und 50 Radio- und TV-Stationen, beim Ausbau ihres digitalen Verlagsgeschäfts helfen zu dürfen.

Zum Start sind 58 Kochbücher entstanden, mit jeweils 15-20 Rezepten aus den Zeitschriften “Laura” und “Alles für die Frau”: Kurze, günstige, für die digitale Nutzung optimierte und günstige Titel, so wie z.B. die Reihe “Nimm 5″, die den Lesern Rezeptideen aus nur je 5 Zutaten präsentiert.

Die Titel sind ab sofort im Online-Handel erhältlich, z.B. bei Amazon. Leseproben gibt’s übrigens auch: Die stellt Bauer über unsere eBook-Verlagssoftware meine.readbox zur Verfügung – so kann der Titel “Laura Nimm 5: Neue Blitzrezepte” direkt hier in allen Formaten als Leseprobe heruntergeladen werden.

Viel Spaß beim Lesen und Nachkochen :-) !

 

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Kurze Gedanken zum Thema Wirtschaftsethik (oder: Oh, Amazon …)

Bild von floeschie via Flickr

Um es vorab ganz klar zu sagen: Ich habe keine Informationen darüber, worum es bei dem (offensichtlichen) Streit zwischen Hachette und Amazon geht und/oder wer in diesem Disput Recht oder Unrecht oder die besseren Argumente hat. Deshalb nehme ich dazu auch überhaupt nicht Stellung – und das steht mir auch gar nicht zu. Am Samstag aber erreichte mich über meinen KDP-Account eine Mail, von der ich vorher schon in US-amerikanischen Blogs gelesen hatte, die mich aber dann so direkt nochmal erheblich verstört hat. Weil Amazon aus meiner Sicht hier (mindestens) einen Schritt zu weit geht und weil das gegen mein Verständnis von Professionalität und Souveränität geht. Und wenn ich schon direkt angeschrieben werde, dann antworte ich auch.

Aber der Reihe nach: Zunächst empfehle ich, das Schreiben mal in Ruhe (und am besten auch mehrmals) zu lesen. Amazon hat für die Veröffentlichung nicht nur den Weg der Massen-E-Mail an (offensichtlich) alle seine KDP-Autoren gewählt, sondern auch gleich noch eine URL reserviert: www.readersunited.com.

So, gelesen? Ich versuche mal, meine Gedanken zu sortieren:

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“Amazon was once a small fish, too”

Bild von icathing via Flickr

Ich habe mir nach langer Zeit mal wieder ein wenig Zeit genommen, in meinen RSS Feeds zu lesen und – wie das dann so ist – mich treiben zu lassen: Von Link zu Link, von referenzierten Artikeln zu zitierten Konzepten und wieder zurück. Eine gute Gelegenheit, mal zu versuchen, den roten Faden herauszuarbeiten – und damit vielleicht den Kern des Problems dieser (unserer) bedrohten, schützenswerten Branche.

Ein guter Anfang: Realistisch sein.

Hier hatte ich schon mal von Schopenhauer geschrieben und sein Zitat der drei Stufen, die alle Wahrheit durchläuft. Ein ähnliches Konzept existiert in der Psychologie, nämlich die fünf Phasen des Sterbens von Elisabeth Kübler-Ross (1926-2004):

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meine.readbox.net: Jetzt noch bessere Leseproben erstellen

Screenshot Leseproben-Webansicht

Leser können readbox-Leseproben jetzt direkt aus der Landing Page online anzeigen und den Titel sofort beim Händler der Wahl kaufen. (Screenshot: HTC One / Android, Klick für größere Ansicht)

Wir arbeiten ja ständig an neuen Produkten und Funktionen. So ganz nebenbei haben wir gerade nochmal unser Leseprobentool (erhältlich als Bestandteil des Marketingmoduls unserer E-Book-Verlagssoftware meine.readbox.net) überarbeitet und verbessert. Die wichtigsten neuen Features:

  • Neben den üblichen E-Book-Formaten epub, mobi/KF8 und pdf (falls und wo im Titelbestand verfügbar) wird jetzt automatisch jede Leseprobe auch als Web-Ansicht (direkt im Browser zu öffnen) angeboten.
  • Die vom Verlag im meine.readbox.net-Marketingmodul festgelegten In-Book-Marketing-Filter (also die Auswahl der dynamischen Titelempfehlungen in den ausgelieferten E-Books) werden jetzt auch für die Landing Page der Leseproben berücksichtigt und dem Leser als weitere Leseproben angeboten.

Der Prozess der Erstellung der Leseprobe bleibt dabei gleich: Im Frontend des Marketingmoduls wählt der Benutzer einfach und schnell den gewünschten Titel und den Umfang der Leseprobe aus. Alles weitere passiert automatisch:

  • Die Erstellung und/oder Bereitstellung der verschiedenen Formate,
  • die Erstellung der Landing Page, über die der Leser die Leseproben herunterladen bzw. lesen kann,
  • das Hosting der Landing Page und die Auslieferung der Leseproben-Downloads,
  • die Bereitstellung der Links zum Kauf der Vollversionen in den entsprechenden Shops,
  • die Erstellung und Bereitstellung der Leseproben und Landing Pages für die dynamischen Titelempfehlungen (“das könnte Sie auch interessieren”)

Dem Verlag wird nach Auswahl des Titels und Festlegen des Umfangs der Leseprobe lediglich eine URL und ein QR-Code zur Verfügung gestellt, die online oder gedruckt in allen Online- und Printkampagnen genutzt werden können (Facebook, Blogs, im eigenen Shop/der eigenen Website, in der Verlagsvorschau, Anzeigen etc.).

Die neuen Features im Detail:

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