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Happy New Year!

Einen Wikipedia-Eintrag hat es schon, das neue Jahr. Und weil auch wir bei readbox heute aus dem “Winterschlaf” erwachen, wollen wir schnell noch ein spannendes, erfolgreiches, glückliches, gesundes – alles in allem ein grandioses – 2014 wünschen.

Spannend wird es sicher von alleine und auf die Gesundheit haben wir nicht allzu viel Einfluss. Aber dafür, dass es erfolgreich und glücklich wird (letzteres jedenfalls soweit es in unserer Hand liegt), wollen wir gerne sorgen. Wir haben einiges in der Pipeline – auch hier im Blog werden wir in 2014 aktiver sein. Es wird vieles anzukündigen und zu diskutieren geben – Details dann, wenn es sie zu vermelden gibt. Bis dahin alles Gute für das Wissenschaftsjahr 2014, das passenderweise unter dem Thema “Die digitale Gesellschaft” steht.

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Belächeln, bekämpfen, akzeptieren – Strategien für den Medienwandel

Bild von Salim Virji via Flickr

Bild von Salim Virji via Flickr

Ich falle mal gleich mit der Tür ins Haus: Man sollte denken, die Menschen lernen aus der Geschichte, Wenn ich mir die gerade wieder aufbrandende Diskussion um die Veränderungen in der Buchbranche ansehe (ja, die Buchmesse steht vor der Tür, man merkt es deutlich), muss man wohl konstatieren: Tun sie offenbar doch nicht.

Ich zitiere mal Schopenhauer und muss dafür die Credits an Gunter Dueck geben, der dieses Zitat (in abgewandelter Form) gestern beim buchreport Zukunftstag  am 26.9.2013 in Hamburg verwendet hat:

Alle Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich angenommen. (Arthur Schopenhauer, 1788-1860)

Stellt sich die Frage: Was ist die Wahrheit?

Wer übrigens glaubt, das mit der Wahrheit wäre einfach, weil es ja nur zwei Optionen gibt (wahr oder falsch), der sollte sich mal diesen Wikipedia-Artikel ansehen. Das aber nur mal als Ausflug … Beim Zukunftstag gestern war’s jedenfalls sehr interessant – und besorgniserregend und hoffnungsvoll und verwirrend zugleich. Denn die Szenarien und Erfahrungen, über die die Referenten – von Katharina Borchert (Spiegel Online) über Joachim Rotzinger (Haufe-Gruppe) bis Peter Kraus vom Cleff (Rowohlt) – berichteten, boten alle prinzipiell das selbe Bild:

  • Die Veränderung der Branche ist da. Wir sind mitten drin. Und sie bringt den Handel, Verlage und alle anderen Unternehmen der Branche wirtschaftlich in Gefahr.
  • Es wird immer noch komplizierter und die Geschwindigkeit, mit der sich die Dinge ändern, nimmt immer noch weiter zu.
  • Der Wandel in der Mediennutzung trifft auch Onlinemedien-Unternehmen. Denn inzwischen geht es nicht mehr nur um den Wandel von Print zu Digital, sondern mindestens genauso um die Frage, wo, mit welchem Endgerät, über welchen Kanal ein User Inhalte nutzt und wie sich das monetarisieren lässt (z.B. wenn die User immer mehr über Smartphones mit kleinen Displays konsumieren, wo Bannerwerbung keine Rolle mehr spielt).

Wenn ich mir die Zahlen, Statistiken, Charts, Erfahrungsberichte von gestern nochmal in Erinnerung rufe, dann wundere ich mich noch viel mehr als vorher über die nach wie vor vielen, vielen Beteiligten unserer Buchbranche, die aus den oben zitierten ersten beiden Phasen nicht herauskommen. Und die Frage ist schon lange nicht mehr nur “Buch oder E-Book”. Der Wettbewerb zum Buch und zum Buchhandel findet nicht nur im Kindle Shop statt. Vielmehr muss ich mir Gedanken über viel Grundsätzlicheres machen. Zum Beispiel: Wie positioniere ich mich mit meinem Buchhandel gegen Facebook und YouTube? Insbesondere, wenn die Leute nicht mehr vor die Tür gehen und ihre Freizeit am liebsten zu Hause verbringen.

Peter Kraus vom Cleff zitierte gestern zum Schluss noch das “Stockdale Paradoxon”, das hier dann auch noch ganz gut passt. Denn die Zukunft des Buchs wird wahrscheinlich ganz anders aussehen als wir uns das jetzt vorstellen. Wahrscheinlich werden wir das Konzept “Buch” ganz anders denken müssen. Wir müssen uns nur trauen an das Positive in dieser Entwicklung zu glauben – und alles dafür tun, dass wir am Ende auf der Gewinnerseite stehen, frei nach Admiral James Stockdale (das Zitat ist bekannt geworden durch das Buch “Good to Great: Why Some Companies Make the Leap…And Others Don’t” von Jim Collins):

You must retain faith that you will prevail in the end, regardless of the difficulties.

AND at the same time…

You must confront the most brutal facts of your current reality, whatever they might be.

(Noch ein letzter Lesetipp, den ich noch unterbringen wollte, der aber irgendwie nicht so recht in den Artikel passen wollte: Tom Hillenbrands “Zehn steile Thesen zum E-Book” – ich empfehle insbesondere die Lektüre der Kommentare …)

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Ab Donnerstag, 15.8.: Dateitransfer nur noch über Kundencenter (oder FTP)

Bild von valentin.d via Flickr

Wenn Sie sich als readbox-Verlagskunde in den letzten Wochen im Kundencenter eingeloggt haben, haben Sie schon eine entsprechende Nachricht erhalten. Zur Sicherheit auch hier noch einmal der Hinweis:

Am Donnerstag, 15.8.2013 (im Laufe des Tages) werden wir die Synchronisation der bestehenden Verlagsverzeichnisse unter read.box.com mit unserem Kundenserver kappen. Damit sind ab diesem Zeitpunkt Dateiuploads für die Produktion und/oder Auslieferung von eBooks an uns nur noch direkt im Workflow-Modul des Kundencenters möglich. Alternativ richten wir gerne einen FTP-Server für Sie ein, sollten Sie das Senden der Dateien aus ihren Systemen heraus automatisieren wollen.

Diese Maßnahme dient einer noch höheren Datensicherheit und Systemstabilität und wird somit dafür sorgen, dass wir Ihnen die gewohnte Servicequalität auch zukünftig, bei einem nach wie vor stark wachsenden Titelbestand und Transaktionsvolumen, garantieren können.

Sollten Sie bisher noch den Upload über die Kundenverzeichnisse bei read.box.com genutzt haben und in den Tagen nach der Umstellung Probleme mit der Nutzung der Dateiübertragung über das Kundencenter haben, wenden Sie sich gerne an Ihren Kundenbetreuer oder direkt per Mail an kundenservice [at] readbox [punkt] net.

 

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Neues Feature: “Shop Check Reloaded”

Shop Check ReloadedNachdem sich die letzten beiden Blogeinträge um ein weniger schönes Thema drehten (Nichterreichbarkeit per Mail wg. Serverproblemen), ist es mal wieder Zeit für etwas richtig Gutes und Neues:

Wir entwickeln das readbox-Kundencenter und die eBook-Verlagssoftware “meine.readbox.net” ja nicht in “Release”-Zyklen, sondern bauen sehr agil, effizient und schnell in 4-Wochen-Rhythmen neue Funktionen und Produkte, die allen Verlagen, für die wir digitale Produkte ausliefern dürfen und allen Nutzern unserer Softwaremodule automatisch zur Verfügung stehen. So wird die Software – auch durch das Kundenfeedback – immer besser und unsere Kunden kommen jederzeit in den Genuss, die jeweils beste verfügbare Version zu nutzen.

Vor Kurzem haben wir eine Funktion erweitert, die seit langem zu den hilfreichsten und am meisten genutzten zählt: Den Shop-Check!

Weiterhin setzen wir ihn in der Auslieferung ein, um frühzeitig festzustellen, ob die Verfügbarkeit in allen (wichtigen) Shops nach der Auslieferung auch gegeben ist. Auch weiterhin können unsere Verlage diese Überprüfung auf Titelebene selber durchführen. Neu ist allerdings, dass neben der Verfügbarkeit jetzt auch überprüft wird, ob der Preis in den Shops auch der richtige ist. Besonders nach Preisaktionen oder -änderungen geben wir unseren Kunden mit dem Shop-Check nun also ein mächtiges Tool an die Hand, mit dem der Status der Titel in den Shops sichergestellt und u.a. auch die Einhaltung der Regeln der Buchpreisbindung überprüft werden können.

Die Preissuche ist ab sofort im Shop-Check (Titelbestand / Titeldetails / Reiter “Shop Check”) verfügbar.

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In eigener Sache (Update): Erreichbarkeit per Mail wieder hergestellt

Der Server läuft wieder wie er soll, die Website ist wieder online und auch externe Mails empfangen wir seit jetzt etwa 2 Stunden wieder (seit ca. 18:00 Uhr). Jedoch sind alle anderen Mails, die uns heute eigentlich von extern erreichen sollten, im “Nirvana” verschwunden. Wichtige Dinge sollten Sie uns also bei Bedarf noch einmal schicken bitte.

Für die Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns. War “nur” ein simpler Konfigurationsfehler bei der Vorbereitung eines Serverwechsels. Kleine Ursache, große Wirkung … immerhin funktioniert jetzt aber alles wieder.

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In eigener Sache: readbox zurzeit per Mail nicht erreichbar

Aufgrund eines Problems mit der Konfiguration eines unserer internen Server sind wir von außen per E-Mail momentan nicht erreichbar. Auch unsere Website ist aufgrund dieses Problems zurzeit nicht erreichbar. Im Laufe des späteren Nachmittags sollte der Fehler behoben sein.

In jedem Fall bitten wir schon einmal um Entschuldigung für den Umstand und nicht beantwortete Mails. Ein Update folgt – auch darüber, ob die Mails, die bisher nicht zugestellt werden konnten, nachträglich noch geliefert werden konnten.

Die Auslieferung und sämtliche Kunden-Infrastruktur ist von dem Problem nicht betroffen.

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Wann eBooks gekauft werden

Bild von Caitlinator via Flickr

Prinzipiell ist es keine wirkliche Überraschung, aber die Intensität, in der sich diese Annahme in den Verkaufzahlen zeigt, ist dann schon ein wenig überraschend: eBooks werden vor allem vor und während Ferienzeiten gekauft, zu diesen Zeitpunkten ist regelmäßig ein Anstieg (und danach ein Abschwung) in den Verkaufzahlen und Umsätzen erkennbar. Aber als ich heute – mehr zufällig – mal wieder auf die iBookstore-Zahlen geschaut habe, fand ich die Ausschläge sehr signifikant. Offenbar hat auch das schlechte Wetter über Ostern ein wenig geholfen, so gute Zahlen zu produzieren (ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei Amazon und anderen Händlern):

ferienÜber Ostern lagen die wöchentlichen Absätze teilweise >40% über dem sonst üblichen Level der letzten Monate.

Es lohnt sich also, z.B. Promo-Aktionen für die Zeit vor und während der Ferien zu planen, insbesondere, wenn schlechtes Wetter zu erwarten ist ;-) Auch für Vorbestellungen in den Shops kann es sinnvoll sein, Ferienzeiten schon “mitzunehmen”, wenn ein VÖ-Termin irgendwann nach den Ferien ansteht.

Zu guter Letzt – und das ist völlig aus dem Zusammenhang gerissen, aber deshalb nicht weniger bemerkenswert – ein (recht bekanntes) Zitat, auf dass ich durch die Welt am Sonntag in dieser Woche wieder aufmerksam geworden bin:

Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung. Ich glaube an das Pferd. (Kaiser Wilhelm II., 1859-1941)

In diesem Sinne … ich wünsche eine schöne Restwoche :-)!

(lesenswert auch dieser Artikel hier)

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